Weil zurzeit hier Dschungel ist, obwohl ich gar kein Dschungeltier bin, habe ich ab und an Kreislauf. Oder vielmehr keinen. Oder noch präziser: während ich mich morgens versuche, mich alltagstauglich herzurichten, liegt mein Blutdruck im Bett und schläft erst mal aus. Das zusammen mit meiner ansich schon ausgeprägt vorhandenen Morgenmuffeligkeit ergibt einen Zustand, der irgendwie an Autopilot erinnert. In der Beta-Phase. Irgendwie schaffe ich es aber dann doch, müde und verquollen, aber dennoch frisch gewaschen, farblich passend angezogen und geschminkt im Büro aufzuschlagen.
Und dann wundere ich mich heute über den Tanga, den ich schon lange besitze und der eigentlich bequem ist. Weil der nämlich ganz plötzlich ganz furchtbar unbequem geworden ist und drückte und ziepte. Weil, das muss auch am Wetter liegen, schließlich sagen Hose und die restliche Kleidung, dass sich gewichtstechnisch nichts getan hat.
Und jetzt der ultimative Trick, um sich einen Feel-SO-good-Moment in den Alltag zu zaubern. Ein Trick, mit dem alle Vollpfosten dieser Welt, die sich diese Woche zum Herumspinnen und Nerven herausgesucht haben, ganz plötzlich in einer rosa Wattewolke in Wohlgefallen auflösen. Das Nonplusultra, gar besser als Sex, ist: auf der Toilette feststellen, dass man vier Stunden gelitten hat, weil man Tangas eben nicht verkehrt herum anzieht.